Teil VI / Die Auflösung
Anhang
Epilog - Die Einladung zur eigenen Erkenntnis
Wenn Sie bis hierher gekommen sind, möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Sie haben einem Buch Ihre Aufmerksamkeit geschenkt, das nicht in einer halben Stunde zu erledigen war, und Sie haben sich auf eine Reise eingelassen, deren Stationen nicht alle gleich angenehm zu durchschreiten waren. In einer Zeit, in der die Aufmerksamkeit von tausend Stellen umkämpft wird, ist das nicht wenig.
Glauben Sie mir nichts von dem, was auf diesen Seiten steht. Das ist keine Floskel. Ich meine es ernst. Was wirklich trägt, hält jeder ehrlichen Prüfung stand. Was nicht trägt, soll es auch nicht. Ein Gedanke, den Sie selbst geprüft und für richtig befunden haben, ist mehr wert als jeder, den Sie mir geglaubt haben. Dieses Buch erzählt eine Reise, die meine ist. Ihre wird eine andere sein, mit anderen Schritten, anderen Büchern, anderen Begegnungen.
Wer einen einzigen Anstoß aus diesem Buch mitnehmen möchte, dem empfehle ich folgendes. Beschäftigen Sie sich mit der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Sie ist die in unseren Schulen, Universitäten und Medien fast unbekannte Tradition, die in diesem Buch immer wieder zur Sprache kam, und sie ist es wert, dass Sie selbst nachprüfen, was an ihr trägt.
Wer mit Bitcoin selbst einsteigen will, dem ist Saifedean Ammous mit Der Bitcoin-Standard zu empfehlen, der zugleich die Brücke in die Geldgeschichte schlägt. Wer in die Klassiker selbst will, findet bei Mises, Hayek und Rothbard ein Werk, dessen Aktualität in unserer Zeit größer ist als zur Zeit seiner Entstehung. Ich behaupte nicht, dass diese Tradition die einzige ist, die heute gehört werden sollte. Ich behaupte, dass sie unter den vielen Stimmen unserer Zeit eine ist, die seit über einem Jahrhundert nicht widerlegt worden ist, und die Sie wenigstens kennen sollten, bevor Sie sich gegen sie entscheiden.
Was auf diesen Seiten steht, ist nicht das Eigentliche. Das Eigentliche sind die Wirklichkeiten, auf die die Worte nur verweisen. Sie waren lange vor diesem Buch da, und sie werden lange nach ihm bleiben. Sie warten nicht auf unsere Erkenntnis. Was sich ändert, wenn wir sie erkennen, ist allein unsere Beziehung zu ihnen, und damit unsere Beziehung zu uns selbst und zu den Menschen, mit denen wir unterwegs sind.
Mein Dank gilt zuerst meiner Frau und meinem Sohn. Sie haben mich getragen über die Jahre, in denen ich viele Abende und Wochenenden einem Gedanken nachgegangen bin, dem ich folgen musste.
Meiner älteren Schwester danke ich für viele Gespräche, in denen sie mir zugehört hat, ohne zu werten. Das ist seltener, als man denkt.
Alessandro danke ich für ein Gespräch, das seit Jahren ohne Pause läuft, und für die vielen Türen, die wir miteinander durchschritten haben.
Jade und Niklas danke ich für ihre Geduld, mit der sie sich meine Ansichten manchmal weit über die Schmerzgrenze hinaus angehört haben, und für den Humor, mit dem sie es taten.
Roberta danke ich für den unscheinbaren Satz an einem Sommerabend, der dieses Buch in Gang gesetzt hat, ohne dass sie es jemals beabsichtigt hat.
Und einer kleinen Runde, die wir untereinander unsere Bitcoin-Bande nennen. Eine Mischung aus Familie, Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern, die sich vor Jahren in einer WhatsApp-Gruppe zusammengefunden hat. Sie war der Resonanzraum, in dem all diese Themen lange vor diesem Buch besprochen worden sind, in beiläufigen Nachrichten, in geteilten Artikeln, in spätabendlichen Wortwechseln. Ohne sie hätte ich nicht hören können, ob das, was ich denke, auch trägt.
Und Ihnen danke ich, dass Sie bis hierher mitgegangen sind.
Auf Wiedersehen.